Medientipp: Erste Biographie über Peer Steinbrück

In der gegenwärtigen Kanzlerkandidaten-Troika der SPD (zusammen mit Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel ) gilt er als der intellektuell herausragende Kopf, seine Präsenz in TV-Talkshows ist kaum mehr zu zählen (und auszuhalten), seine Popularität (insbesondere wegen seiner unbestrittenen Kompetenz in den ökonomischen Politikfeldern) übersteigt bei weitem zumindest die Werte seines Konkurrenten Sigmar Gabriel, die Ex-Kanzler Schmidt und Schröder haben sich für Steinbrück als Kanzlerkandidaten für 2013 ausgesprochen. Grund genug für den Parlamentskorrespondenten von „Welt“ und „Welt am Sonntag“, Daniel Friedrich Sturm, sich mit Leben und Wirken des in Hamburg geborenen Politikers Peer Steinbrück intensiv zu beschäftigen.

Aus der Verlagsanzeige: „Wer ist dieser Peer Steinbrück, von dem Altkanzler Helmut Schmidt sagt, die SPD wäre gut beraten, wenn sie ihn als Kanzlerkandidaten nominiert? Was hat den Hamburger Architektensohn bewogen, Sozialdemokrat zu werden? Wie hat er als Politiker in Kiel und Nordrhein-Westfalen agiert? Wie kam Steinbrück in Düsseldorf sowohl mit Johannes Rau als auch mit Wolfgang Clement klar? Wie gelang ihm nach der NRW-Wahlniederlage 2005 sein erneuter Aufstieg? Wie managte er die Finanzkrise, wo er doch einst selbst zur Liberalisierung des Finanzsektors beigetragen hatte? Wie agierte er nach dem Wechsel von der Regierungsbank in die Opposition, als erstmals gewählter Bundestagsabgeordneter? Was bewegt ihn? Was treibt Peer Steinbrück an? Daniel Friedrich Sturm gibt Antworten.“

In seinem Schlusskapitel „Fasziniert und Fassungslos“ gelangt der Biograph Daniel Friedrich Sturm zu einer ungemein kritischen Würdigung des Homo Politicus Steinbrück. Teilte man die Meinung des Autors, so wäre Steinbrück wohl nicht „kanzlertauglich“.

Aber leihen Sie doch selbst aus dem Bestand der Bibliothek

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